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... Reiten im Schnittpunkt zwischen Theorie und Praxis

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Ausbildung von Reiter & Pferd

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Was bietet unseres Team:

- Aufnahme/Betreuung Ihres Pferdes während Ihrer Ferien oder bei einem Krankheitsfall

- Ausbildung/Beritt/Korrektur Ihres Pferdes

- Rehamassnahmen und gezieltes Muskelaufbautraining

-Schiefentherapie und Gymnastizierung Ihres Pferdes 

-Bodenarbeit, Arbeit im Round Pen, Gelassenheits- und Kommunikationstraining Ihres Pferdes

-Longieren, Arbeit am Langen Zügel oder mit der Doppellonge

-Sitzlonge/Reitstunde auf bis zur Klasse S ausgebildeten Pferden

Immer wiepic0006der erleben wir unzufriedene Reiter, die nach Harmonie mit dem Partner Pferd suchen mit dem Ziel des feinen Reitens.

 

Feines Reiten ist aber das Ergebnis einer vielfältigen, jahrezehntelangen Ausbildung am Pferd. Leider haben die meisten Reiter zu wenig Geduld mit sich und Ihrem Pferd.

 

Das Arbeiten des Pferdes rein aus der Körperspannung heraus will von der Picke an gelernt sein.

Und wenn wichtige Sitzübungen und feine Kommunikation aus dem Körper heraus nie gelernt wurde und wie zumeist die Zügel dominieren, gibt es nur einen Weg zum Erfolg: Einen oder mehrer Schritte zurück.....

Aber oft wird der Grundstein von Anfang an falsch gelegt und zu wenig auf einen, von der Reiterhand unabhängigen Sitz, Wert gelegt. Wir helfen Ihnen Ihre Schwächen aufzudecken und Ihre Stärken zu fördern, sodass Sie durch gezieltes Training in grossen Schritten voran kommen.

 

 

Erster Kontakt einer Reitanfängerin mit dem Pferd

 

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Sie sollten lernen

-einen von der Reiterhand unabhängigen, ausbalancierten Sitz zu entwickeln

-das Pferd so wenig wie möglich in seiner Bewegung zu stören

-das Pferd immer vor den treibenden Hilfen zu haben

-eine weiche federnde Hand zu bekommen und

-die Gewichts- und Schenkelhilfen präzise und effektiv einzusetzen

 

Sitzschulung bei einer kleinen, talentierten Schülerin auf eine braven, gut ausgebildetem Pferd

 

 

-einen sicheren Umgang durch Bodenarbeit/Horsemanship und Parelli-Übungen erlernen

-mit der Longe am Kappzaum, Trense und Doppellonge Pferde zu gymnastizieren

-eine Dressurmässige Ausbildung Ihres Pferdes zu fördern

-mit Springgymnastik die Geschichkeit fördern

-durch Gelassenheitstraining Ihrem Pferd ein gutes Leittier sein

 

 

Gerade junge Pferde, welche einem noch unverbraucht alles anbieten, sollten nicht gestört, sondern in Ihrer Entwicklung unterstützt werden.

Wichtig ist nicht der Ausbildungsstand eines Reiters, sondern der Wille etwas Neues zu lernen und mit den Pferden zu wachsen.

 

Gerne unterstützen wir auch dressurinteressierte Freizeitreiter, die spüren wollen, wie es sich anfühlt mit wenig Handeinwirkung ein Pferd an den Hilfen zu haben.

 

 

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Ihre Pferde werden sofort reagieren, sobald Sie als Reiter das Zusammenspiel der Hilfengebung verstehen und geben Ihnen dadurch sofort ein tolles Aha-Erlebnis.

Daher der Appell an reiterlich noch nicht so erfahrene Reiter: Man kann alles lernen..... man muss es nur wollen.

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme.

 

 

 

 

Das Ziel, ein losgelassener Sitz u. feine Hilfengebung

langer zgel 1Gegenüber vom einfachen Longieren hat die Arbeit am Langen Zügel und der Doppellonge einige Vorteile. Man führt das Pferd mit den „Zügelhilfen“ durch die beidseitige Longenführung in einem Rahmen und hat somit direkten Einfluss auf die korrekte Geraderichtung und Biegung des Pferdes. 

Gewöhnen Sie aber zuerst das Pferdes und den Longenführer durch vorbereitende Arbeit am Langen Zügel an das spätere Handling mit zwei Longen (siehe Fotos).

Ohne das dass Pferd das Gewicht des Reiters tragen muss, können sämtliche Dressurlektionen und Übungen ausgeführt werden.

Die Arbeit mit der Doppellonge bietet sich an, wenn man keinen geeigneten, rund begrenzten Longierzirkel zur Verfügung hat. Der Longenkreis sollte nicht zu groß gewählt werden (3 bis 5 Meter zwischen Pferd und Ausbilder).

 

langer zgel 2 2Bei zu großen Abstand zwischen Pferd und Ausbilder geht der Einfluss auf das Pferd verloren und kann nur durch grobe Einwirkung aufrechterhalten werden.

 

 

 

 

 

 

 

Um eine Versammlung zu erzielen sollte der Longenführer näher ans Pferd herantreten, aber trotzdem einen guten Sicherheitsabstand einhalten, oder sich leicht seitlich neben das Pferd stellen. Am besten führt man die Übungen in den ersten paar Tagen mit einer Hilfsperson durch, da die meisten Pferde versuchen sich mit seitlichen Ausweichen den Hilfen zu entziehen.

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lnager zgel 4Probleme, bei denen sich die Arbeit an der Doppellonge sehr gut eignet:

  • -bei Korrekturpferde oder bei Rittigkeitsmängeln
  • -bei Rücken- und Muskulaturprobleme, u.a. bei jungen Pferden oder Problebmen mit dem Kreuzbein
  • -nach langen Stehphasen, zum kontrollierten Bewegen des Patienten

-in der Reha- Phase, zum langsamen und kontrollierten Aufbau der Muskulatur

All unsere Pferde sind am Langen Zügel, der Longe und der Doppellonge ausgebildet und haben daher bis ins hohe Alter einen hohen Gymnastizierungsgrad und eine hohe Rittigkeit. Auch sind Rücken/-Kreuzbeinprobleme, geringe Rückenmuskelausbildung oder Schiefenprobleme ein Fremdwort.

Auch erlernern all unsere Reiter wie man mit den langen Leinen umgeht und geniessen es dieses Wissen z.B. an jungen Pferden anzuwenden.Man kann förmlich dabei zusehen, wie sich z.B. die Rückentätigkeit, das Gangpotential, der Raumgriff, Schwung und die Geraderichtung der Pferde kontinuierlich verbessert.

 

p4250096Bodenarbeit, egal ob nach Tellington Touch, Parelli Horsemanship, Kreining, der hohen Schule etc., ist schon ab Fohlenalter sinnvoll. Wir wenden täglich bei unseren Pferden verschiedenste Ansätze der einzelnen Methoden aus der Bodenarbeit an.

Wer mit seinem Pferd vom Boden nicht kommunizieren kann, der wird auch beim Reiten, oder in brenzligen Situationen an so manche Grenze stossen

Daher soll der Bericht über die Ausbildung von dem Westernpferd Tea nur ein Beispiel sein, wie man früh das Vertrauen des Pferdes gewinnen und auch Sicherheit und Stabilität in die Mensch-Pferd-Beziehung einbringen kann.

 

Der hübsche Tea wurde einjährig von seiner Ausbilderin übernommen und wurde weiter auf einer Weide mit gemischter Herdenhaltung aufgezogen.

Mit Erreichen des 3. Lebensjahrs wurde viel mit dem Wallach spazieren gegangen oder er wurde als Handpferd ins Gelände mitgenommen.

Ziemlich bald wurde die Arbeit nach Pat Parelli in das tägliche Training integriert.

Was ist Pat Parelli Horsemanship:

Erfolg ohne Gewalt: Physisch wie Psychisch
Partnerschaft ohne Dominanz
Teamarbeit ohne Angst
Willigkeit ohne Einschüchterung
Harmonie ohne Zwang

Seit kurzem wird mit Sabine Weiss www.horsewatching.ch trainiert.
Zudem werden Zirkuslektionen erlernt und lange Spaziergänge ins Training integriert.

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Folgende Ziele wurden gesteckt:

1.) Er soll sich wohl und sicher fühlen  

Er soll sich überall mit den Händen berühren lassen, dann mit der Peitsche (Stecken). Eine Steigerung erfolgt bei der Arbeit mit Planen, Ballonen, Blechrasseln. Das
Pferd muss sich mit leichtem Druck verschieben lassen. Es wird dabei auf Hilfszügel verzichtet.

2.) Er muss den Freiraum des Ausbilders respektieren  

Es muss ein Abstand von ca. 1m einhalten werden.
Es wird in einem 4-Stufen-Plan gearbeitet ( Fell, Haut, Muskeln, Stecken). Beim Streicheln muss er bedingungslos stehen bleiben

Er soll ohne Irritationen oder Aengste auf das Einreiten vorbereitet werden

Die ersten Jahre der Entwicklung des Pferdes können sinnvoll genutzt werden. Vieles bekommt man beim Reiten des Pferdes dann gratis.

Zu Beginn der Ausbildung kann es noch zu Verständigungsschwierigkeiten kommen. Alles läuft nur über Körpersprache, teils hilft die Handhabung des Seils und der Gerte  sich mit dem Pferd zu verständigen. Ohne das Pferd zu berühren und trotz eines grossen Abstandes zum Ausbilder lernt das Pferd z.B. rückwärts zu treten.

Die Vorteile der sehr frühen Ausbildung mit Pat Parelli liegen auf der Hand: Man erntet ein sehr gelassenes, ruhiges Pferd, welches sich sicher genug beim Ausbilder fühlt um mit ihm durch Dick und Dünn zu gehen. Die Ausbildung ist sehr variabel und man kann auch vom Boden aus diverse Aufgaben (Graben, Wasser, Sprünge) bewältigen.

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Ganz Wichtig für die Ausbilderin von Tea ist:
Trainiere nur wenn Du auch wirklich dazu bereit bist, nämlich emotional und auch körperlich imstande bist schwierige Situationen zu meistern.
Sei offen auf neue Ideen, Vorschläge, Ratschläge einzugehen und Sie evtl. ins Training zu integrieren.

Seit einem Monat wird Tea geritten. Töggeli- und und Stangenarbeit haben das Gleichgewicht, die Kommunikation und  Koordination weiter verbessert.  

Aufgrund des grossen Vertrauens zu seiner Ausbilderin ist kein Unterschied festzustellen in seinem Verhalten, er vertraut ihr einfach blind, ob von oben oder vom Boden aus.

 

Uns hat das Paar fasziniert…….daher wollten wir diese Geschichte den Lesern näher bringen. Mit  diesem Text wollen wir  jedem Reiter Mut machen sich intensiv vom Boden aus, unabhängig von der Methode, mit seinem Pferd zu beschäftigen. Es zahlt sich hundertmal aus.






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